Bruststraffung

Bruststraffung (Mastopexie)

Eine hängende Brust kann durch Gewichtsabnahme, den natürlichen Alterungsprozess oder auch durch eine hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren bedingt sein.

Der Wunsch einer Bruststraffung (Mastopexie) resultiert oft aus einer starken seelischen Belastung. Das mangelnde Selbstwertgefühl führt dazu, dass sich die Frauen nicht mehr in der Öffentlichkeit (Schwimmbäder, Sauna oder Sportstudio) präsentieren möchten. Oft klagen die Patientinnen über Entzündungen oder Hautproblemen an der Unterbrustfalte.

Die ästhetische Form kann durch eine Volumenreduktion und einer gleichzeitigen Straffung des Hautmantels, die Bruststraffung, wieder hergestellt werden. Der oft überdehnte Warzenhof wird den neuen Proportionen angepasst und neu positioniert.

Bei der Bruststraffung oder sogenannten Mastopexie werden überschüssige Hautanteile entfernt, um eine natürliche und zu den Körperproportionen passende ästhetische Form wiederherzustellen. Die Brustwarzen werden an eine neue Position gebracht und größtenteils auch verkleinert.

Je nach Ausprägung des Befundes wird dies durch unterschiedliche Techniken erreicht. Vorrangiges Ziel ist es, unnötige Narben zu vermeiden. Bei jungen Patienten mit guter Hautbeschaffenheit und wenig hängenden Brüsten kann man sogenannte narbensparende Techniken (periareoläre Straffung oder i-Technik) bei der Bruststraffungs-OP anwenden.

Muss bei der Bruststraffung viel Gewebe entfernt werden, resultiert daraus in den meisten Fällen eine sogenannte T-Narbe. Die Narbe verläuft um die Brustwarze herum, am Steg entlang und in der Unterbrustfalte. Die Brustwarze und der Vorhof wird an einer höheren Position neu eingesetzt.

Bruststraffung – Operation und Nachsorge

Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. 2-3 Stunden und ist mit einem Klinikaufenthalt von zwei Nächten verbunden. Je nach Ausmaß der Operation und Tätigkeit des Patienten ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von einer Woche zu rechnen. Sie sollten für die Dauer von sechs Wochen Tag und Nacht einen von uns angepassten formstabilisierenden BH tragen. Nach dieser Zeit können Sie langsam sportliche Betätigung wieder aufnehmen.

Ein endgültiges Ergebnis nach einer Bruststraffung ist in den meisten Fällen nach 3 – 6 Monaten sichtbar.

Sie sollten 10 Tage vor und 10 Tage nach der Operation auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten wie z.B. Acetylsalicylsäure verzichten. Vermeiden Sie starkes Heben oder das Tragen von schweren Gegenständen innerhalb der ersten drei Monate nach der Operation.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem ich auf Ihre individuellen Wünsche und Erwartungen eingehe erarbeite ich ein Behandlungskonzept, in dem Sie über eventuell mögliche Risiken und Komplikationen aufgeklärt werden.

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Ihr Team der Fachklinik für Ästhetische und Plastische Chirurgie Dr. med. Sandra Stocks in Essen, NRW.